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"Leitbild Bau" stärkt das PQ-Verfahren

Die deutsche Baubranche hat sich erstmals in ihrer Geschichte auf ein gemeinsames Leitbild verständigt. Mit einem Grundsatzpapier will die Branche durch klare Qualitätsziele und Kooperationsvereinbarungen ihre Zukunftschancen stärken und ihr Image verbessern. Die großen Verbände der wichtigsten Akteure am Bau - von der Baustoffindustrie über die Baumaschinenindustrie, die planenden Berufe, die ausführenden Unternehmen bis zur IG BAU - haben am 24.03.2009 das "Leitbild Bau" unterzeichnet und Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee in Berlin übergeben.


Tiefensee begrüßt die Initiative: "Die Bauwirtschaft ist eine Schlüsselbranche in Deutschland. Sie erwirtschaftet elf Prozent des Bruttoinlandproduktes und gibt 12 Prozent der Beschäftigten Arbeit. Gemeinsames strategisches Handeln ist das Markenzeichen einer wirtschaftspolitischen Zukunftsbranche. Der Schulterschluss der Bauwirtschaft setzt ein deutliches Zeichen beim Bewältigen der Konjunkturkrise."

Das Leitbild dokumentiert die in den vergangenen Jahren eingeleitete Wende in der Branche: Alle Akteure am Bau verpflichten sich auf die strategischen Ziele Nachhaltigkeit, Optimierung von Bauwerken über den Lebenszyklus, faire Kooperation und eine Stärkung des Qualitätswettbewerbs. Das schließt die konsequente Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit ein.

 

In diesem Zusammenhang wird auch auf die Präqualifikation PQVOB eingegangen (Zitat aus dem Leitbild):

 

Die vorgelagerte und auftragsunabhängige Präqualifizierung stellt dem Auftraggeber nicht nur Informationen über die technische Kompetenz sondern auch die rechtliche Zuverlässigkeit zur Verfügung. Deshalb sollte die Präqualifikation von bauausführenden Unternehmen bei öffentlichen Vergaben vorangebracht werden.

 

 

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