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Das PQ-Verfahren wird verpflichtend (BMVBS 31.01.2008)

Pressemitteilung BMVBS Nr. 15/2008

31. Januar 2008

Großmann: Präqualifikation wird verbindliche Voraussetzung bei freihändigen und beschränkten Vergabeverfahren für öffentliche Bauaufträge

"Die Vergabestellen des Bundeshochbaus werden ab dem 1. Oktober 2008 bei freihändigen Vergaben und beschränkten Ausschreibungen nur noch solche Unternehmen berücksichtigen, die in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen geführt werden", teilte Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung heute mit.

Das Bundesbauministerium hat einen entsprechenden Erlass an alle betroffenen Behörden versandt. Damit sollen Vergabeverfahren vereinfacht und die Qualität bei Hochbaumaßnahmen des Bundes weiter verbessert werden.

"Die Maßnahme dient darüber hinaus der Bekämpfung illegaler Beschäftigung und der Förderung eines fairen Leistungswettbewerbes", erläuterte Großmann.

Er erwartet deshalb ähnliche Vorgehensweisen auch bei den Bauverwaltungen der Länder.

Die Präqualifizierungsliste des PQ-Vereins gibt es bereits seit Anfang 2006. Unternehmen, die an öffentlichen Bauaufträgen interessiert sind, können ihre Aufnahme bei sechs Präqualifizierungsstellen beantragen. Die Prüfung auf rechtliche Zuverlässigkeit und fachliche Eignung erfolgt unabhängig und nach einheitlichen Kriterien. Ein Eintrag in die Liste des PQ-Vereins kommt damit einem Gütesiegel gleich, das für die Unternehmen auch bei der Gewinnung von privaten Aufträgen von Nutzen ist.

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